Hintergrundinformationen

Wild, frei, unberührt – das tut uns gut, deshalb zieht es uns in die Wälder, auf die Wiesen, ins und ans Wasser und auf die Berge. Naturerleben ist zutiefst menschlich. Und es kostet uns nichts – doch, eine einzige Sache: Rücksichtnahme, ein achtsames Verhalten. Viele Gegenden sind für Freizeit, Sport und Tourismus naturverträglich nutzbar. Andere werden jedoch massiv beeinträchtigt, vor allem die Schutzgebiete. Natur ist also nicht gleich Natur, die Tier- und Pflanzenwelt ist hier belastbar und dort besonders schutzbedürftig.
Was genau läuft schief? Viele Menschen halten sich bewusst an die Regelungen, die für naturfreundliches Verhalten gelten. Viele fühlen sich jedoch in ihrer persönlichen Freiheit angegriffen, wenn es darum geht, sich an Regeln zu halten, oder handeln unwissentlich zum Schaden der Natur. Ja, wir dürfen unserem Sportvergnügen nachgehen, herrliche Ausflüge machen und geheime Hideaways aufsuchen. Aber wir sollen das nicht entgegen der Regelwerke tun. Diese Regeln haben einen Grund! Hinweistafeln oder Bestimmungen vor Ort geben Auskunft.
Seit der Corona-Pandemie zieht es noch mehr Menschen als zuvor in den heimischen Naturraum. Dazu erfahren Sportarten einen Boom, die für viele Sportler außerhalb der ausgewiesenen Wege und Routen von großem Reiz sind. Zum Beispiel Moutainbiking, Skibergsteigen oder Schneeschuhgehen. Es geht nicht um Verbote, sondern um den gesunden Menschenverstand: Denn wir sind nicht allein unterwegs, in Summe sind wir viele.

Helft mit, die Natur als wertvolles Gut zu sehen, mit dem wir sorgsam umgehen müssen! Das könnt ihr auch, indem ihr bei unserem Wettbewerb mitmacht: Welches Thema liegt euch am Herzen?

7 Basic-Tipps (einfache Tipps) für naturfreundliches Verhalten

1. Respektiert Schutzgebiete und Ruhezonen! Auch die Natur hat ein Ruhebedürfnis. Doch Ruhezonen und Schutzgebiete sind für Mensch oft ein Ort des Vergnügens. Informiert euch über die Regelungen und Bekanntgaben vor Ort – und plant gegebenenfalls um.

2. Bleibt auf den Wegen und beachtet die Infotafeln! Wegeführung, Infotafeln und Sperrungen schützen Tiere und Pflanzen. Das Eindringen in ihr „Zuhause“ bedeutet für störungsempfindliche Arten eine enorme Belastung. Besonders Störungen in der Dämmerung und nachts sind für Tiere „unnatürlich“ und bedrohlich. Achtet Schilder und Sperrungen auch, um euch selbst nicht zu gefährden.

3. Streichelt keine Weidetiere! Tiere live – für viele kein Alltag mehr. Aber das Weidevieh auf Almen und Alpen sind kein Streichelzoo. Haltet Abstand – auch zum eigenen Schutz – und bitte füttert die Tiere nicht.

4. Pflückt und brecht keine Pflanzen ab! In den meisten Fällen werden sie es nicht mal bis nach Hause schaffen. Entführt auch keine Tiere wie z.B. Käfer oder Schnecken. Lasst sie dort, wo sie natürlich leben – auch mit einem Foto könnt ihr eine schöne Erinnerung mitnehmen.

5. Grillt und zeltet – aber richtig! Ganz einfach nur da, wo es auch erlaubt ist. Habt Spaß, aber denkt beim Zelten, Biwakieren und Grillen daran, unnötigen Lärm sowie Dämmerungs- und Nachtaktivitäten zu vermeiden. Besonders Wildtiere brauchen Rückzugsräume und Ruhe! Zu bestimmten Zeiten, vor allem im Winter, wenn jede Flucht lebensnotwendige Energie verschwendet, ist besondere Rücksicht nötig.

6. Packt Tüten oder Boxen für Müll ein! Müll in der Natur ist kein schöner Anblick. Und weil er sich zersetzt oder eben nicht zersetzt, fügt er der Natur Schaden zu. Dabei ist es so einfach: Verschlussdichtes Verpackungsmaterial mitbringen und rein mit den Resten vom Picknick.

7. Seid verantwortungsvolle Hundebesitzer! Behaltet die Kontrolle: Leint Euren Hund an, um andere Tiere nicht zu stören und entsorgt den Hundekot in einem Beutel und in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern.

Hier findet ihr noch mehr Verhaltenstipps.


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